PULSE · LIEUX & MONUMENTS
Burgebrach
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- Landmark
Brauerei Gasthof Schwan
Bamberger Urgestein Die Geschichte des Brauerei-Gasthofes Schwan datiert bis ins Jahr 1394, vielleicht sogar noch früher. Damit gehört das Haus zu den ältesten im Bamberger Landkreis. Die Geschichte wird jeden Oktober zur Kirchweih lebendig, wenn die Familie Lechner das traditionelle „Kerwasbier“ ausschenkt. Im Sommer sollte man den Weg zum Burgebracher Kellerberg nicht scheuen, wo mit dem Schwanenkeller der Bierkeller der Brauerei zu finden ist. Fisch ist einer der Schwerpunkte beim „Schwanawirt“, sehr beliebt ist zum Beispiel der Karpfen in Bierteig (in den Monaten mit „r“ im Namen), aber auch die Wurstwaren sind immer einen Besuch wert – im Gasthof genauso wie auf dem Schwanenkeller. Legendär ist im November das Martinsgansessen, wenn das gebratene Federvieh am Tisch vor den Augen der Gäste zerlegt wird. Das dann allerdings witterungsbedingt nur im Gasthof. Obacht: Der bleibt übrigens immer dann geschlossen, wenn der Keller geöffnet ist.
⏖ Hauptstraße 16 96138 Burgebrach
- Landmark
Brauerei Herrmann
Mit Felsenkeller Schloß Weißenstein in Pommersfelden, Kloster Ebrach, Burg Lisberg, Annakapelle in Schönbrunn, Wanderungen im Naturpark Steigerwald mit ehemaliger Birg Windeck, Mörderbrunnen. Die Brauerei Herrmann in Ampferbach wurde im Jahre 1754 unter dem Namen Schiller gegründet. Seit 1825 gehört zum Brauhaus auch ein Felsenkeller mit Kellerhaus, der einige hundert Meter außerhalb von Ampferbach, auf einer Anhöhe gelegen, heute noch als Lagerkeller genutzt wird. Hier reift das Kellerbier, welches im Sommer auf dem schattigen Bierkeller aus den Zapfhähnen strömt. Erst 1961 kam mit der Einheirat von Braumeister Erwin Herrmann der Name Herrmann zur Brauerei. Sei es beim Brauen und vor allem bei Reifung und Lagerung des Bieres, die immer noch in den alten Gemäuern des Bierkellers vorgenommen wird, sei es bei der Hausschlachtung, die für die hervorragenden Spezialitäten des Hauses sorgt – hier ist alles noch Chefsache. Deswegen gehört das Schlachtschüssel-Essen nach Weihnachten zu den P
⏖ Brückenstraße 3 96138 Burgebrach
- Landmark
Brauerei Kaiser
Insgesamt sieben Heilige wachen über Grasmannsdorf und seine alte Ebrachbrücke: Nikolaus, Nepomuk, Kilian, Vitus, Wolfgang, Heinrich und Otto. Seit 1783 steht ihnen mit der ehemaligen Schlossbrauerei auch noch guter Gerstensaft zur Seite, heute heißt sie Brauerei Kaiser. Der Klassiker im Hause ist das Pils, ergänzt durch ein spritziges Weizen im Sommer, sowie ein malzbetontes Festbier und einen hellen Bock zur Weihnachtszeit. Letzterer hat mit 17,5 Prozent Stammwürze und 7,5 Prozent Alkoholgehalt nach seiner achtwöchigen Lagerung Einiges zu bieten. Die ca. 250 Einwohner versammeln sich mehr oder weniger vollständig nach der Kirche bei Georg Kaiser und seiner Familie im Brauerei-Gasthof 3so wie sie es gefühlt schon immer getan haben. Der Renner ist dabei die halbe Ente (warme Gerichte müssen vorbestellt werden). Im Sommer lädt zudem auch der Biergarten zum regelmäßigen Besuch 3 das Essen darf gerne mitgebracht werden. Allerdings gibt es sehr gute Brotzeiten aus eigener Herstellung, ab
⏖ Grasmannsdorf 9 96138 Burgebrach
- Landmark
Brauerei Zehendner
Ein Leckerschluck, auch für die Eidgenossen Die Brauerei Zehendner in Mönchsambach besteht seit 1808 und ist seit 1939 im Familienbesitz. Gebraut wird Export, ungespundetes Lagerbier, Hefeweizen, Mai-, Weizen- und Weihnachtsbock. Etwa drei- bis viermal mal in der Woche wirft Stefan Zehendner dafür das Sudhaus an und man kann im ganzen Ort riechen, dass wieder feiner Gerstensaft entsteht, den man in Franken nur unter „Das gute Mönchsambacher“ kennt und überaus schätzt. Der hat es übrigens schon geschafft, zum Schweizer Nationalfeiertag bei den Eidgenossen getrunken zu werden. Heute back ich, morgen brau ich – beim „Zehendner“ wird diese alte Brauer-Weisheit noch gelebt – dort teilen sich Bier und selbst gebackenes Brot den guten Ruf. Und das zu Recht. Am besten allerdings, so schwören die Kenner und Stammgäste, schmeckt beides zusammen. Zum Beispiel mit der berühmten Hausmacher Bratwurst und Senf oder für die Vegetarier mit Ziebeleskäs vom Biobauern. Kinder können sich auf dem kleinen
⏖ Mönchsambach 18 96138 Burgebrach
- Landmark
Brauerei und Gastwirtschaft Zum Wirt
Dorfwirtshaus mit Herz Mitten in Stappenbach, gleich am Dorfbrunnen, liegt ein Wirtshaus, das ziemlich genau weiß, was Franken im besten Sinne ausmacht: gutes Bier, ehrliche Küche, Musik im Hof und eine Atmosphäre, bei der man nicht lange fremd bleibt. Die Gastwirtschaft „Zum Wirt“ blickt auf eine lange Geschichte zurück: Das Haus wurde 1846 erbaut, seit 1875 gehört es zur Familie Dreßel, und seit 2019 führt Claudia Raab den Betrieb weiter. Unter ihrer Regie ist aus dem Traditionshaus ein lebendiger Treffpunkt geworden – mit fränkischem Dreiseithof, Wirtsstube, Rebstube, Scheune, Kulturabenden und viel Sinn für das Besondere. Claudia Raab ist nicht nur Wirtin, sondern auch Sängerin und Künstlerin - entsprechend darf es im „Zum Wirt“ neben Bratwürsten, Brotzeiten und Zwiebelkuchen auch einmal Musik, Theater oder Wirtshaussingen sein. Ein besonders schönes Kapitel wurde 2025 aufgeschlagen: Zum 150-jährigen Bestehen der Gastwirtschaft wurde die neue Brauanlage eingeweiht. Inzwischen gibt
⏖ Stappenbach 15 96138 Burgebrach