Burgruine Randeck
### Von den Babonen bis zum Markt Essing
Die Burgruine Randeck zählt zu den ältesten Burgen Bayerns. Vermutlich im 11. Jahrhundert von den Randeckern erbaut, gelangte sie Ende des 13. Jahrhunderts in den Besitz der Babonen von Abensberg, berüchtigte Raubritter, die bis zu ihrem Aussterben die umliegende Bevölkerung in Angst und Schrecken versetzten. Im Jahr 1485 übernahm das Herzogtum Bayern die Anlage. Nach einem Teileinsturz im Jahr 1838 ließ Kronprinz Maximilian sie 1842 teilweise wieder aufbauen. Seit 1996 ist der Markt Essing Eigentümer der Burg.
### Rundgang durch die Burganlage
Die Burgruine Randeck ist von April bis Oktober geöffnet und kann auf eigene Faust erkundet werden. Erhalten sind bedeutende Teile der Ringmauer, ein Burgverlies, der sogenannte Hungerturm und eine ehemalige Zisterne. Das Herzstück ist der bemerkenswert gut erhaltene Bergfried, der heute als Aussichtsturm dient. Der Aufstieg dorthin belohnt mit einem weiten Panoramablick über das [**Altmühltal**](https
⏖ Randeck 93343 Essing, Ortsteil Randeck