PULSE · LIEUX & MONUMENTS
Buchen (Odenwald)
7 points d'intérêt. Découvrez les lieux emblématiques, espaces de rencontre et sites pratiques référencés dans Pulse.
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Découvrir Buchen (Odenwald) au-delà de l’agenda
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- Monument
Altstadt Buchen
Das in seinem Stadtkern mittelalterlich anmutende Fachwerkstädtchen Buchen ist trotz seiner 1200 Jahre im Herzen jung geblieben. Heute noch verzaubert es sowohl Reisende als auch BürgerInnen mit seiner romantischen Altstadtkulisse. Auf dem Stadtmauerrundweg hat man die Möglichkeit einen Rundgang um fast die gesamte historische Altstadt zu machen. Die Stadtmauer, erbaut im 13. Jahrhundert, schützte die Buchener Altstadt vor Angreifern. Heute sind große Teile der noch verbliebenen Stadtmauer in die Bebauung integriert. Wer die Buchener Altstadt besucht, wird gleich zu Beginn seiner Entdeckungstour von einem der historischen Überbleibsel begrüßt, dem Buchener Stadtturm. Ursprünglich befanden sich innerhalb der Stadtbefestigung vier Tortürme, gegenwärtig als einziger davon übrig geblieben ist der Stadtturm oder wie er früher bezeichnet wurde das Mainzer Tor, an welchem sich die verschiedenen Bauzeiten ablesen lassen. Als zentraler Handels- und Marktort für die Umgebung kann Buchen auf e
⏖ Hochstadtstraße 2 74722 Buchen (Odenwald)
- Monument
Beginenklösterle
Die Anfänge des Beginenklosters reichen bis in das Jahr 1355 zurück. Mehrere Frauen hatten es sich zur Aufgabe gemacht, in Armut und klösterlicher Gemeinschaft zu leben und sich der Kranken- und Armenfürsorge zu widmen. Die sogenannten Beginen widmeten sich unter einer Oberin ohne Ordensgelübde der Armen- und Kinderpflege. 1489 wurde laut Bauinschrift das heutige Beginenklösterle erbaut, ein „absonderliches Kirchlein" mit angebautem Wohnhaus und Gärtchen. 1570 endete mit dem Tod der letzten Oberin die klösterliche Gemeinschaft. Im September 1717 fiel das Dachwerk des Gebäudes dem Stadtbrand zum Opfer. Die Räumlichkeiten gingen in Privatbesitz über, die Kapelle wurde noch bis ins 19. Jahrhundert genutzt. 1949 wurde das Anwesen von der Stadt Buchen gekauft. Es diente u. a. als Domizil für die Stadtbücherei. Ende der 1990er Jahre wurde der Gebäudekomplex renoviert, der Garten neu angelegt. Die Kapelle dient heute als Raum für kulturelle Veranstaltungen. Im Anbau fanden die "Bücherei des
⏖ Obergasse 1 74722 Buchen (Odenwald)
- Monument
Bezirksmuseum Buchen
Das Bezirksmuseum Buchen verfügt über eine der bedeutendsten volkskundlichen Sammlungen im badischen Frankenland. Die Sammlungen des Bezirksmuseums verteilen sich auf zwei Gebäude der ehemaligen kurmainzischen Amtskellerei, den sog. Steinernen Bau (1493) und das Trunzerhaus. Zum 100-jährigen Bestehen des Museums im Jahr 2011 fand eine Neupräsentation der Bestände statt. Im Zentrum stehen dabei die unterschiedlichen Lebensbedingungen an der Scheidelinie zwischen Odenwald und Bauland. Im Steinernen Bau werden die naturräumlichen Voraussetzungen und frühe Siedlungsformen aufgezeigt, außerdem Exponate zur bäuerlichen und bürgerlichen Wohnkultur und Textilien sowie eine Gemälde- und Grafikensammlung, insbesondere mit Werken der Hollerbacher Malerkolonie. Die Abteilung Flur- und religiöse Kleindenkmale leitet über zur Sammlung sakraler Volkskunst im Trunzerhaus. Dort werden auch Bestände zur Stadtgeschichte und Wirtschaftsgeschichte gezeigt, darunter auch das Atelier des ersten Buchener
⏖ Kellereistraße 2 74722 Buchen (Odenwald)
- Monument
Eiermann-Magnani-Haus
Ein Architekt. Ein Pfarrer. Eine Modellsiedlung. Ein charismatischer Pfarrer und ein genialer Architekt schufen in den Wirren der frühen Nachkriegsjahre im Odenwald ein soziales Vorzeigeprojekt: die „Neue Heimat“ in Hettingen, eine der ersten Genossenschaftssiedlungen für Heimatvertriebene und bedürftige Einheimische. Das Haus in der Adolf-Kolping-Straße 29 überstand die Jahrzehnte fast unverändert, wurde saniert und beherbergt nun ein Museum. In dem kleinen Gebäude wird sichtbar, wie Egon Eiermann (1904-1970) wahre Raumwunder konzipierte. Der später weltberühmte Architekt war 1945 aus Berlin zu Fuß nach Buchen gekommen, der Heimatstadt seines Vaters. Das Museum erzählt vom Leben der Bewohner und davon, wie Flüchtlinge aufgenommen wurden. Und es macht deutlich, wie durch das außergewöhnliche Engagement des Pfarrers Heinrich Magnani (1899-1979) und das gemeinsame Anpacken vieler Hettinger eine Modellsiedlung entstand. Bereits im Vorgarten bieten Tafeln Informationen über den Nutzgar
⏖ Adolf-Kolping-Straße 74722 Buchen (Odenwald)
- Monument
Flurkapelle
Ein Projekt von Architekturstudenten des Illinois Institut of Technology in Chicago mit Ecker Architekten, Buchen. Die Flurkapelle liegt auf einer Anhöhe südwestlich von Bödigheim. Von dort lassen sich die Kirchtürme der drei Ortschaften entdecken, die den Hügel umgeben: Bödigheim (N), Seckach (S) und Großeicholzheim (SW). Sie ist von der Straße zwischen Bödigheim und Seckach auf der Höhe der Sägemühle erreichbar. Die Kapelle erhielt 2010 die höchste Auszeichnung des amerikanischen Architektenverbands, den „Honor Award for distinguished Building“
⏖ Hochwasser Rückhaltebecken Hiffelbach 74722 Buchen (Odenwald)
- Monument
Neuapostolische Kirche Buchen
Die neuapostolische Kirche Buchen in der Brünnerstraße entstand in ihrer heutigen Form 1996. In dem Kirchengebäude mit seinen funktionalen Nebenräumen finden neben den regelmäßigen Gottesdiensten auch Kinderunterrichte, Chor- und Orchesterproben sowie Gemeindezusammenkünfte statt. Die neuapostolische Kirchengemeinde in Buchen besteht seit 1968 und bezog das erste eigene Kirchengebäude 1972. Die Gemeindemitglieder wohnen nicht nur in Buchen sondern auch in den umliegenden Orten Adelsheim, Hardheim, Limbach, Mudau, Osterburken, Ravenstein, Seckach oder Walldürn und werden von ehrenamtlichen Seelsorgern betreut. Als Predigtgrundlage dient die Lutherbibel in der revidierten Fassung von 2017. Jeder Gottesdienst wird von Orgelspiel, Gesang und Instrumentalmusik umrahmt. Die Gottesdienste finden sonntags um 9:30 Uhr und mittwochs um 20:00 Uhr statt. Die Kirche ist barrierefrei.
⏖ Brünner Straße 26 74722 Buchen (Odenwald)
- Monument
Stadtkirche St. Oswald
Die frühesten Nennungen der Pfarrei sind bezeugt aus der Zeit um 1277/78, die Kirche selbst wurde urkundlich 1320 als St. Peterskirche erstmals erwähnt. Diese Kirche wurde bald danach abgebrochen und durch einen gotischen Neubau ersetzt. Die Weihe erfolgte 1341 zu Ehren der Hl. Maria, der Apostel Petrus und Paulus und des Hl. Oswald. Von diesem Kirchenbau sind einige Bauteile erhalten geblieben: die Untergeschosse von Langhaus und Turm, das Tympanon mit der Kreuzigungsdarstellung, die Sakramentswand an der nördlichen Turminnenwand (einst Chorwand). Unter Erzbischof Berthold von Henneberg und seinem Nachfolger wurde der Umbau der Kirche zu einer dreischiffigen spätgotischen Staffelhallenkirche in den Jahren 1503-1507 vollzogen. Im Inneren fallen die bemerkenswerten Netzgewölbe über dem Mittelschiff und den beiden Seitenschiffen sowie die Sternengewölbe über den östlichsten Jochen der Seitenschiffe auf. Die Emporen über den Seitenschiffen weisen ein kunstvoll gestaltetes F
⏖ Wimpinaplatz 1 74722 Buchen (Odenwald)