Stiftskirche Mariä Himmelfahrt Medlingen
Die Stiftskirche Mariä Himmelfahrt in Obermedlingen ist Teil des ehemaligen Klosters Obermedlingen. Im Jahre 1700 wurde der Grundstein für den Neubau des ehemaligen Klosters und der heutigen Stiftskirche gelegt. Die Kirche wurde 1721 vom damaligen Augsburger Weihbischof Johann Jakob Mayer geweiht, obwohl die Ausstattung noch nicht fertiggestellt war.
Die Ausstattung ist in einem vornehmen frühbarocken Weiß gehalten, zu dem die Altäre, Beichtstühle, Sitzreihen, das Chorgestühl, die Orgel und die Kanzel aus dunkelbraunem Holz einen harmonischen Kontrast bilden. Äußerst beachtenswert sind die Intarsienarbeiten. Die großen Gemälde und Fresken an der Decke schuf Konrad Huber 1784. Davon ist allerdings nur noch das Deckengemälde im Chor erhalten, da ein Teil des Langhausgewölbes 1861 einstürzte. Die heutigen neobarocken Deckengemälde im Langhaus schuf 1894/1896 der Münchner Maler Josef Huber-Feldkirch. Der Deckenstuck ging 1861 ebenfalls verloren, aber die verbliebenen, überaus reichen St
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