PULSE · LIEUX & MONUMENTS
Goldkronach
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- Monumento
Besucherbergwerk "Mittlerer Name Gottes"
Der Besucher erhält während der Führung Umhang, Schutzhelm und Grubenlampe zur Verfügung gestellt. Das montanhistorische Bergwerk wurde erst im Juni 1993 wieder eröffnet und für die Besucher zugänglich gemacht. Mit bergmännischer Führung ist es zur Zeit bis 125 m befahrbar, die Stollenlänge beträgt insgesamt ca. 400 m. Die Abbaubereiche im Berginnern verbinden im 30 m-Abstand zwei weitere Stollen. Die letzte Betriebsperiode datiert um ca. 1750, der erste Abbau wird um ca. 1500 geschätzt. Startpunkt ist das Informationshaus am Goldberg im OT Brandholz. Geotoptyp: Stollen, Halde, Gang Geologie: Phycoden-Schichten (Unterordovic) Weitere Informationen: [http://www.lfu.bayern.de/download/geotoprecherche/472g006.pdf](http://www.lfu.bayern.de/download/geotoprecherche/472g006.pdf)
⏖ Am Goldberg 6 A 95497 Goldkronach
- Monumento
Besucherstollen Schmutzlerzeche
Das Bergwerk wurde bereits um 1400 das erste Mal namentlich erwähnt. Man nimmt an, das damals schon über 500 Bergleute hier gearbeitet haben. Die Hochblüte des hießigen Goldabbaus lag etwa zwischen 1430 und 1470. Im Laufe der Jahrhunderte kam es mehrfach zu großen Feuerkatastrophen, so etwa 1559 und 1613. In diesen Jahren brannte die Stadt vollkommen nieder. Der Ausbruch des 30-jährigen Krieges brachte den Goldbergbau komplett zum erliegen. 1662 lief der Bergbau nach längerer Pause wieder an. Dies ist auch Alexander von Humboldt zu verdanken, der 1792 den Abbau wieder in Schwung brachte. 1836 gab es für den Goldbergbau einen weiteren Rückschlag, als die Stadt Goldkronach erneut niederbrannte. Von 1907 an versuchte eine Gewerkschaft, den Goldbergbau mit modernen Mitteln weiterzuführen. Um 1920 herum entstand daraus die Bergbau AG Fichtelgold. Die Untersuchung der goldführenden Quarz-Antimon-Arsen-Erzgänge ergab einen Gehalt von 35 g Gold und 22 g Silber je Tonne Roherz. 1925 wurde de
⏖ Marktplatz 2 95497 Goldkronach